2017/05/10 | Politik live | Zeitenwende in der ÖVP & Runder Tisch

„Es ist genug!“ Mit diesen Worten hat Vizekanzler und ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner überraschend seinen Rücktritt von allen Partei- und Regierungsämtern verkündet. Bei aller Kritik am Koalitionspartner lobte Mitterlehner die gute Zusammenarbeit mit SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern. Der bedauerte eine Stunde später den Rücktritt des Vizekanzlers, möchte aber an der Koalition festhalten. „Ich biete der ÖVP und Sebastian Kurz eine Reformpartnerschaft für Österreich an.“ Wie geht es weiter mit der ÖVP? Und kommt es nun wirklich zu vorgezogenen Neuwahlen?

Runder Tisch: Nach Mitterlehners Rücktritt

Der Rücktritt von ÖVP-Obmann Vizekanzler Reinhold Mitterlehner hat neue Dramatik in die ohnehin schon äußerst angespannte innenpolitische Situation gebracht. Die ÖVP ist jetzt auf Obmann-Suche, am Sonntag, 14. Mai, soll im Parteivorstand darüber entschieden werden. SPÖ-Vorsitzender Bundeskanzler Christian Kern gibt sich vorerst gelassen und bittet den möglichen neuen ÖVP-Spitzenmann Sebastian Kurz eine Reformpartnerschaft an. Hat diese Koalition noch Zukunft? Wann wird neu gewählt?

ÖH Wahl 2017 / ORF III Spezial 04.05.2017

Alle zwei Jahre schreiten die österreichischen Studierenden zur Wahlurne. Über 300.000 sind heuer wieder wahlberechtigt. Rund zwei Wochen vor der Wahl stellen sich auf Einladung der ÖH die SpitzenkandidatInnen in einer Diskussionsrunde den Fragen von ZiB 2-Anchor Armin Wolf.

ZIB 24: Interview mit Aba Lewit

„Werde Hitler überleben“ – vor 72 Jahren wurde das KZ Mauthausen befreit, Aba Lewit ist einer der letzten Überlebenden. Im ZIB24 Interview erzählt er seine Geschichte. Aba Lewit bringt seine schlimmen Erinnerungen an die furchtbare Zeit in mehreren Konzentrationslager so auf den Punkt: „Seelisch knabbert es.“

Ich bin massiv enttäuscht, dass der ORF es nicht für nötig findet, diesen Beitrag an prominenterer Stelle zu platzieren, sondern ihn auf nicht einmal die Hälfte gekürzt, in die ZIB24 zu verlagern.
Man könnte fast meinen, dass hier darauf gezielt wird, dass es da eh kaum jemand sieht und man dann die Ausrede sucht: „Wir haben es eh gezeigt“ – Ja, habt ihr – aber WANN?
So bleibt mir eigentlich nichts anderes übrig, als dieses Interview im öffentlichen Interesse zu sichern und ihn nicht in der ORF-TVThek nach 7 Tagen im ORF-Nirvana verschwinden zu sehen.
Dieses Video wird zur Veröffentlichung auf ANJOBI.at für 19:30 geplant, also zum Zeitpunkt der „ZIB 1“ wo er eigentlich hingehört hätte, nur halt mit zwei Tagen Verspätung und in voller Länge…

Aba Lewit: Versteckt im KZ überlebt

Aba Lewit wurde 1923 in Dzialoszyse (Polen) geboren und wuchs in diesem „Schtetl“ auf, wo sein Vater mit Getreide handelte. Nach der Eroberung Polens durch die deutsche Wehrmacht 1940 wurde Aba Lewit erst ins Lager Kostrze bei Krakau, dann ins Konzentrationslagers Plaszow bei Krakau eingeliefert. Von einer SS-Wache wurde er angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Ohne jegliche medizinische Versorgung wurde er von seinem Vater im KZ versteckt. Wie durch ein Wunder verheilten seine Verletzungen und er überlebte. In Plaszow war Lewit auch den Grausamkeiten des berüchtigten Lagerkommandanten Amon Göth ausgesetzt, der für seinen willkürlichen Sadismus berüchtigt war. Von ihm, berichtet Lewit, sagte man „Ihm schmeckt das Frühstück, wenn er acht, neun Juden umgelegt hat.“ Tatsächlich hat Amon Göth Hunderte Häftlinge eigenhändig ermordet. 1943 wurde Lewit von Plaszow nach Mauthausen deportiert. Wegen seiner technischen Fähigkeiten wurde er im Konzentrationslager Gusen, einem von 49 Außenlagern des KZ Mauthausen, in der Rüstungsindustrie eingesetzt. Obwohl er als jüdischer Häftling täglich um sein Leben fürchten musste, gelang es Aba Lewit, einen Sabotageakt zu verüben, der die Flugzeugproduktion der Messerschmidt-Werke wochenlang lahmlegte. In Gusen erlebte er auch die Befreiung durch amerikanische Truppen und musste miterleben, dass viele Häftlinge starben, weil ihre mangelernährten, ausgemergelten Körper normale Nahrungszufuhr nicht mehr aushielten.

Anmerkung der Redaktion:
Ein „Ghetto“ bezeichnet ein abgesondertes Stadtviertel – im Mittelalter und in der frühen Neuzeit meist der einzige Ort, in dem Juden sich in bestimmten Städten niederlassen durften. Der Ausdruck selber geht auf den venezianischen Stadtteil „Geto Nuovo“ zurück, der Juden im sechzehnten Jahrhundert als Wohngebiet zugewiesen wurde. Im Gefolge der Aufklärung und Französischen Revolution wurden Juden allmählich die gleichen Rechte zugestanden wie Christen, was das Ende der Ghettos in Europa bedeutete. Das letzte Ghetto der Welt bis zur NS-Herrschaft befand sich im noch unter päpstlicher Herrschaft stehenden Rom und wurde erst nach der Annexion Roms durch das Königreich Italien im Jahr 1870 abgeschafft. Der erste Schritt zur Ermordung der Juden durch die Nationalsozialisten in Europa bestand in ihrer Separierung von der übrigen Bevölkerung – ihrer „Ghettoisierung“.

„Schtetl“ ist die jiddische Bezeichnung für eine überwiegend von Juden bewohnte Siedlung in Osteuropa. Jiddisch war die aus dem Mittelhochdeutschen hervorgegangene Umgangssprache der Mehrheit der osteuropäischen Juden.

Sendung: Die letzten Zeitzeugen Teil 3. Interviews mit Überlebenden des Holocaust
Interviewerin: Sabrina Peer

Neujahrsansprache seiner Majestät des Kaisers

Meine sehr verehrten Damen und Herren!
Liebe Österreicher und Rinnen!
ANJOBI.at präsentiert (in Vakanz des Bundespräsidenten) seine Majestät Robert Heinrich I. mit seiner Neujahrsansprache und wünscht ein glückliches und erfolgreiches 2017!

Neujahrsansprache des Kaisers

Meine sehr verehrten Damen und Herren!Liebe Österreicher und Rinnen!ANJOBI.at präsentiert (in Vakanz des Bundespräsidenten) seine Majestät Robert Heinrich I. mit seiner Neujahrsansprache und wünscht ein glückliches und erfolgreiches 2017!

Posted by ANJOBI.at on Sonntag, 1. Januar 2017

2016/11/16 ZIB 2 Gespräch mit Norbert Hofer #BPW16

Ich habe mich stundenlang gewunden um die Entscheidung dieses Video hochzuladen, ich werde es allerdings nicht öffentlich stellen, sondern nur „nicht gelistet“ – der Fairness halber werde ich dies auch mit dem heutigen Interview von VdB so handhaben – als Archivbetreiber kann ich ja nicht parteiisch sein.
Darum wird es aus demokratiepolitischen Gründen (wie auch das VdB Interview heute Abend) veröffentlicht.
„gesichert ist gesichert“
Die Devise heißt: „Hirn einschalten – Video anschalten“
Ich danke für die Aufmerksamkeit
AnJoBi

Nationalratssitzung 27.04.2016

Diese Sitzung wurde, obwohl von der 1. Nationalratspräsidentin so angekündigt, vom ORF nicht in voller Länge übertragen, eine zeitversetzte Übertragung des ORF, wie bei der folgenden Sitzung angekündigt, fand nicht statt.